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Irys Ehmann
Unabhängige Finanzberatung
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Vermögensverwaltung

Das Geheimnis des Erfolgs: Positive Wertentwicklung auch in schwierigen Zeiten

 

In Investmentanlagen zu investieren ist davon motiviert langfristig einen Wertzuwachs von 5-8 % zu erreichen. In den letzten 12 Jahre ist dieses Ziel immer schwieriger zu erreichen geworden. Mit immer höheren
Schwankungen steht dem angestrebten Zuwachs inzwischen ein Risiko der Bewertungsrückgänge von
20-50 % gegenüber.

In einem Umfeld von deutlich zunehmenden Schwankungen, zeigen sich auch bei sorgfältig geführten  Investmentanlagen und Vermögensverwaltungen folgende Schwierigkeit:
Gewinne können bei Investmentanlagen nur erzielt werden, wenn es an den Finanzmärkten nach oben geht.
Bei (Aktien-)Investmentfonds gilt die Regel, dass der Fonds in Aktien investiert bleiben muss, auch wenn die Kurse deutlich nach unten gehen. Der Fondsmanager hat gar nicht Möglichkeit, Gewinne zu sichern und aus dem Aktienmarkt zu gehen, auch wenn dies angeraten wäre. Eine vermögensverwaltende Betreuung brachte den Fortschritt, dass die Anlageklassen flexibel gewechselt werden können. Durch die starken Marktschwankungen war es weiterhin schwierig, positive Zuwächse zu erreichen.

So ist das Chancen-Risiko-Profil von vermögensverwaltenden Investmentanlagen im Zeitraum 2003-2011 besser als der Markt allgemein und konnte die hohen Schwankungen der Anlagemärkte nur teilweise ausgleichen:


 durchschn. jährl. Wertentwicklungmax. Kursrückgang
Weltaktienindex MSCI World (EUR)+2,2%-55 %
führender weltweiter Aktienfonds+16,6 %-40 %
weltweiter Dachfonds (ab 10/2004) +4,1%-34 %
vermögensverwaltender Fonds (ab 2006)-6,76-30 %
 

Wie kann das Chancen-Risiko-Profil von Investmentanlagen weiter verbessert werden?

 

Vermögensverwaltende Ansätze haben bisher eine Verbesserung des Chancen-Risiko-Profils gebracht, jedoch insgesamt die starken Rückgänge der Märkte nicht ausgleichen können.

Eine deutliche Verbesserung des Chancen-Risiko-Profils ist möglich durch eine 'modernere', flexible Gestaltung der Möglichkeiten und dem Einsatz zusätzlicher Anlageinstrumente. Damit wird in schwierigen Marktphasen nicht nur aus den Aktienanlagen herausgegangen und beispielsweise in festverzinslichen Anlagen geparkt, sondern zusätzlich mit alternativen Anlagen Absicherungen in fallenden Marktphasen sogar Gewinne erzielt. Das Ergebnis ist ein deutlich verbessertes Chancen-Risiko-Profil im gleichen Zeitraum (2003-2011):

 durchschnittl. jährl. Wertentwicklungmax. Verlust
alternative Anlage 2003-2011           
+15,9 % -9,5 %

In den letzten Monaten sind Investmentanlagen wieder angestiegen und wiederholt auch die Gegenrichtung getestet. Sichern Sie die Zuwächse teilweise oder ganz und nutzen Sie die technisch verbesserte Systematik der aktiven Absicherung in fallenden Marktphasen.

Was brauchen Anleger, um nachhaltig erfolgreich zu sein?

Tatsächlich gibt es einen zentralen Schüssel für den nachhaltigen Anlageerfolg, resultierend aus langjährigen Erfahrung: Anleger sollten auf eine eigenständige Strategie setzen, in der Umsetzung breit gestreut, flexibel und unabhängig geführt.
Der Experte empfiehlt dringend die Befreiung von Modetrends der Finanzbranche. Denn die meisten Neugründungen und Kapitalzuströme bei Themenfonds geschehen kurz vor Abriss des Wachstumstrends. Dies wird belegt durch die Entwicklungen in den Jahren 1999/2000 mit Technologiefonds oder, in jüngerer Vergangenheit, durch die Trendthemen Rohstoffe oder BRIC (Brasilien, Russsland, Indien, China).
Wie in der Geschichte vom Hasen und Igel werden Anleger hin und her gerissen zwischen Gier und Angst. So machen sie sich häufig selbst zum Hasen, der aus seinem unbedingten Wunsch, zu gewinnen, als Letzter ins Ziel kommt.
 

Die wichtigsten Erkenntnisse sind:

1.Kauf aus dem Rückspiegel ist gefährlich
2.Die Märkte verändern sich rasch
3.Vorsicht vor Modetrends
4.In der Vermögensentwicklung: Konzept statt Produkt
5.Konsequentes Streuen und Optimieren über die verschiedenen Anlageklassen Aktien, Renten, Immobilien, Liquidität, Rohstoffe wie auch alternative Anlagen (Beteiligungen)
6.Fortlaufende Risikoüberwachung und -steuerung

 

 

 

 

 

 

Vermögenserhalt steht an erster Stelle! Diesen Fokus illustriert Müller in einem Exkurs über weltweit zunehmende Risikopotenziale. Dabei erläutert er, wie sich ein Vermögensverwalter mit solchen Szenarien und Möglichkeiten auseinander setzt, um schnell gegensteuern zu können.

Das Risiko einer Staatsfinanzkrise steigt durch die Bevölkerungsentwicklung in den westlichen Staaten. Neben einer Energiekrise können knapp werdende Rohstoffe zusätzliche Konfliktherde auslösen. Schwer vorhersehbare Folgen birgt der Klimawandel. Konsequente Absicherungsstrategien dienen zur Immunisierung des Depots bei gleichzeitiger Nutzung der damit verbundenen Wachstumschancen (Partizipation). Dies kann erreicht werden durch eine höhere Gewichtung der Bereiche Edelmetalle, Rohstoffe, Energie, Wasser und Agrarrohstoffe oder der Bereiche alternative Energien, Wasser-, Medizin-, Sicherheits- und Klimaschutztechnologien.
 
Anleger erhalten einen deutlichen Vorsprung, wenn ein klarer Blick auf Rendite und Risiko geworfen wird, der zu einer eindeutigen Strukturierung der Anlagen führt, im Hinblick auf die individuellen Anforderungen (Lebensphasen, Planungshorizont, Flexibilität etc.). Leisten kann das nur ein kompetenter und unabhängiger Finanzberater, wie Andreas C. Müller unterstreicht und damit auch Forschungsergebnisse bestätigt, die vom Lehrstuhl für Anlagerverhalten von Prof. Martin Weber an der Universität Mannheim stammen (Buch: Martin Weber, Genial einfach investieren, erschienen im Campus Verlag, 2007).
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